Emil Becker & Philipp Koch gewinnen Landesmeisterschaft im Snooker-Doppel 2023

In einem am Ende doch noch spannenden Endspiel sichern sich die beiden HSEBC-Spieler den Titel gegen Emanuel & Patrick Stegmeier vom ABC. Philipp Koch spielt mit einer Clearance von 80 Punkten im zweiten Frame des Finals auch das höchste Break des Turniers.
Bronze geht an die Paarungen Carl Walter Steiner/Helmut Chlada (HSEBC) sowie Oskar Charlesworth/Daniel Seyser (HSEBC/15 Reds).
 
Insgesamt waren acht Paarungen am Start.
 
Der WSBV gratuliert allen Spielern herzlich zu den erbrachten Leistungen und bedankt sich beim Team vom Köö 7 für die Gastfreundschaft.
 
Foto (c) WSBV/Patrick Stegmeier
 
LM P. Koch & E. Becker

Oskar Charlesworth ist Snooker-Landesmeister 2023

Der aktuell Ranglistenerste und Nationalkaderspieler, der diesen Titel bereits 2017 gewinnen konnte, erspielte sich mit einem 4:2 Finalsieg gegen seinen Vereinskollegen Thomas Janzso (beide HSEBC) seinen 2. Landesmeistertitel in der Allgemeinen Klasse im Snooker.
Bronze ging dieses Jahr an Garry Balter (15 Reds) und Vorjahressieger Philipp Koch (HSEBC).
 
Das höchste Break des Bewerbs, in dem an beiden Tagen tolles, kurzweiliges Snooker geboten wurde, sicherte sich ebenfalls Oskar mit einer Serie von 107 Punkten.
 
Der WSBV gratuliert allen Teilnehmern (14) sehr herzlich zu den erbrachten Leistungen.
 
Alle Ergebnisse im Detail:
 
Fotos (c) WSBV/Patrick Stegmeier
 
LM Oskar Charlesworth

Ausschreibungen zu den Wiener (Landes-)Meisterschaften 2023

Details zu den (Landes-)Meisterschaften findest du, wenn du auf die Links klickst:

Für die (Landes-)Meisterschaften nennen kannst du hier.

Renate Skoda gewinnt das erste Handicap-Turnier 2023

Sechs Billiards-Spieler*innen sind am 5. März 2023 im BLZ/HSEBC angetreten, und es ist bei dieser Serie nicht ausgemacht, dass die Spieler*innen mit hohen Handicaps gewinnen. So konnten sich Carl Walter Steiner den zweiten und Martin Schmidt den dritten Platz sichern (– beide mit jeweils 3 Siegen). Gewonnen hat allerdings Renate Skoda mit vier Match-Gewinnen in fünf Spielen.

Vierter wurde Walter Kunz und Fünfte Hanna Schneider. Nach langer Absenz war Stephanie Doležal wieder einmal bei einem Turnier zu sehen. Sie wurde zwar Sechste, konnte sich aber in die Break-Liste eintragen (29). Weitere Breaks verzeichneten Martin Schmidt (67, 63, 53, 50, etc.) und CW Steiner (36, 35, 32, 27, etc.). 

Das nächste Handicap-Turnier findet am 21. Mai statt.

Eine kurze Geschichte der Snooker-Landesmeisterschaften (2012–2022)

Auch im Bereich Snooker sind die Wiener Landesmeisterschaften seit 2012 online abrufbar. Und so kann man im Jahr 2022 eine kleine Zwischenbilanz ziehen.

Wenn Excel Recht hat, so haben insgesamt 87 Spieler*innen an den neun Turnieren teilgenommen, nur zwei davon waren Frauen (– was ist da los?). Im Durchschnitt waren es 27,7 pro Turnier (schwierig auszulosen, ha-ha), – 20 waren aber immer mindestens dabei (2018 & 2022). 

Das Medaillen-Ranking sieht so aus:

Sebastian Hainzl (4xGold/1xSilber/2xBronze)
Philipp Koch (1/2/3)
Garry Balter (1/2/2)
Thomas Janzso (1/0/2)
Oskar Charlesworth (1/0/2)
Bernhard Müllner (1/0/1)
Elias Kapitany (0/1/1)
Alexander Gauss (0/1/0)
Christian Hochmayer (0/1/0)
Emanuel Stegmeier (0/1/0)
Alexander Trinkl (0/0/2)
Ebrahim Baghi (0/0/1)
Clemens Kunkel (0/0/1)
Jérôme Liedtke (0/0/1)
Dominik Scherübl (0/0/1)

Am „Stockerl“ standen:

2012 (32 Teilnehmer*innen):
1. Bernhard Müllner
2. Alexander Gauss
3. Sebastian Hainzl/Clemens Kunkel
(Viertelfinalisten: Alexander Trinkl, Mateusz Piorkowski, Stephan Novotny, Emanuel Stegmeier)

2013 (33):
Sebastian Hainzl
Emanuel Stegmeier
Dominik Scherübl/Garry Balter
(Viertelfinalisten: Bernhard Müllner, Christian Hochmayer, Georg Schlager, Oskar Charlesworth)

2014 (31):
Sebastian Hainzl
Garry Balter 
Thomas Janzso/Alexander Trinkl
(Viertelfinalisten: Markus Bauer, Bernhard Müllner, Brian Perschl, Emanuel Stegmeier)

2015 (29):
Garry Balter
Sebastian Hainzl
Jérôme Liedtke/Ebrahim Baghi
(Viertelfinalisten: Alexander Trinkl, Philipp Koch, Thomas Janzso, Oskar Charlesworth)

2016 (27):
Thomas Janzso
Christian Hochmayer
Philipp Koch/Alexander Trinkl
(Viertelfinalisten: Alexander Gauss, Emanuel Stegmeier, Oskar Charlesworth, Alexander Trinkl)

2017 (27):
Oskar Charlesworth
Elias Kapitany
Garry Balter/Bernhard Müllner
(Viertelfinalisten: Viertelfinalisten: Thomas Janzso, Emanuel Stegmeier, Christian Hochmayer, Philipp Koch)

2018 (20):
Sebastian Hainzl
Garry Balter
Oskar Charlesworth/Philipp Koch
(Viertelfinalisten: Christian Hochmayer, Thomas Janzso, Elias Kapitany, Bernhard Müllner)

2019 (30):
Sebastian Hainzl
Philipp Koch
Elias Kapitany/Thomas Janzso
(Viertelfinalisten: Tajmeet Grover, Christian Hochmayer, Ebrahim Baghi, Oskar Charlesworth)

2022 (20):
Philipp Koch
Elias Kapitany
Sebastian Hainzl/Oskar Charlesworth
(Viertelfinalisten: Emil Becker, Garry Balter, Emanuel Stegmeier, Thomas Janzso)

Nach FIS-Punkten ausgewertet waren die Jahre 2012–2022 so:

Da es idR keinen schlechteren Platz als 25 gab, konnten alle Teilnehmer*innen Punkte sammeln, – bis auf den unglücklichen Rudolf Nusser, der 2013 in ein 33er-Feld geriet und in der K.O.-Vorrunde gegen Philipp Koch antreten musste).

1. Sebastian Hainzl 600
2. Garry Balter 483
3. Thomas Janzso 458
4. Philipp Koch 433
5. Oskar Charlesworth 413
Emanuel Stegmeier 392
Elias Kapitany 323
Alexander Trinkl 297
Bernhard Müllner 279
10. Christian Hochmayer 273
Ebrahim Baghi 237
Clemens Kunkel 219
Brian Perschl 175
Robert Parik 172
15. Jutta Braidt 144
Werner Perschl 142
Daniel Göschl 129
Alexander Gauss 125
Carl Walter Steiner 115
20. Markus Bauer 103
Bernhard Wallner 101
Garri Kozhanovskiy 100
Christian Kasparek 99
Jérôme Liedtke 89
25. Tajmeet Grover 88
Florian Toth 86
Bernhard Ullmann 85
Stephan Novotny 74
Andreas Kosić 72
30. Dominik Scherübl 60
Bernhard Berndl 58
Max Thurner 58
André Strojnik 57
Jeffrey Pang 57
35. Gerhard Plaschka 56
Walter Kunz 56
Emil Becker 45
Mateusz Piorkowski 45
Daniel Seyser 43
40. Patrick Stegmeier 43
Patrick Stift 43
Andreas Jurdak 42
Christian Donhofer 42
Felix Knoll 42
45. Dieter Kuneth 34
Eric Willemsen 29
Erik Lukatsch 29
Georg Schlager 29
Mario Grabner 29
50. Thomas Scholter 29
Eduard Waldherr 28
Günther Meister 28
Helmut Chlada 28
Wilhelm Joos 28
55. Benjamin Stoppacher 14
Dominic Neuwirth 14
Fritz Fischer 14
Gerald Österreicher 14
Gerhard Wolf 14
60. Gustav Lodjn 14
Ján Chren 14
Jan Matějíček 14
Jan Ranoewisastro 14
Johann Parcer 14
65. Kristof Singer 14
Markus Ring 14
Matthias Vanura 14
Nenad Milojević 14
Oliver Pfleger 14
70. Otto Dreicher 14
Peter Weihs 14
Richard Parcer 14
Robert Lodjn 14
Stephan Novotny 14
75. Stjepan Rados 14
Therese Weihs 14
Thomas Bernt 14
Wolfgang Kohn 14
Wolfgang Pöll 14
80. Christian Reiter 6
David Zanol 6
Florian Thurner 6
Lukas Martinkovich 6
Manfred Göllner 6
85. Roman M. Gerner 6
Vladislav Arion 6
Rudolf Nusser 0

FIS-Punkte: 1. Platz – 100, 2 – 80, 3 – 60, 5 – 45, 9 – 29, 17 – 14, 25 – 6

Eine kurze Geschichte der EB-Landesmeisterschaften (2012–2022)

Seit 2012 veranstaltet der WSBV Wiener Landesmeisterschaften im English Billiards (– jährlich bis auf 2020 und 2021). Es ist Zeit für eine kleine Rückschau.

Insgesamt haben 28 Spieler*innen an neun Turnieren teilgenommen, davon 10 nur ein Mal, 4 zwei Mal und 5 drei Mal. Nur 7 Menschen haben bei mehr als der Hälfte der Turniere mitgemacht.

Die wenigsten Teilnahmen konnten die Turniere 2014 und 2022 verzeichnen, nämlich nur jeweils sechs, am meisten Leute kamen 2015: von den 16 waren nur zwei das erste und letzte Mal dabei.
Nur zwei Frauen nahmen in all den Jahren teil: Renate Skoda und Stephanie Dolezal (diese wurde ein Mal Dritte).
Zi Kim Chau wurde 2012 bei seiner einmaligen Teilnahme Dritter.

Und nun zu den Podesten:
2012 (11 Teilnehmer*innen): Felix Knoll – Werner Rieschl – Emanuel Stegmeier/Zi Kim Chau (Österr. Meister Rieschl)
2013 (12): Felix Knoll – Patrick Stegmeier – Stefan Knoll/Martin Schmidt (ÖM Rieschl/Schmidt)
2014 (6): Martin Schmidt – Werner Rieschl – Felix Knoll/Patrick Stegmeier (ÖM Schmidt)
2015 (16): Martin Schmidt – Felix Knoll – Stefan Knoll/Werner Rieschl (ÖM Rieschl)
2016 (8): Martin Schmidt – Felix Knoll – CW Steiner/Stefan Knoll (ÖM Schmidt)
2017 (12): Werner Rieschl – Martin Schmidt – Markus Bauer/Patrick Stegmeier (ÖM Rieschl)
2018 (10): Felix Knoll – Martin Schmidt – Stephanie Doležal/CW Steiner (ÖM Schmidt)
2019 (10): Martin Schmidt – Emanuel Stegmeier – Felix Knoll/Patrick Stegmeier (ÖM Schmidt)
2022 (6): Patrick Stegmeier – Martin Schmidt – CW Steiner/Markus Bauer (ÖM noch offen)


Ein Ranking nach FIS-Punkten:
1. Schmidt Martin 736 (4 erste Plätze/3 zweite/1 dritter) 9 Teilnahmen
2. Knoll Felix 580 (3/2/2) 7
3. Stegmeier Patrick 450 (1/1/3) 7
4. Steiner CW 370 (–/–/3) 7
5. Stegmeier Emanuel 360 (–/1/1) 7
Rieschl Werner 320 (1/2/1) 4
Bauer Markus 276 (–/–/2) 6
Knoll Stefan 209 (–/–/3) 4
Kunz Walter 189/6
10. Dolezal Stephanie 134 (–/–/1) 3
Donhofer Christian 110/3
Pöll Wolfgang 101/3
Raidl Manfred 90/2
Kasparek Christian 89/3
15. Skoda Renate 84/3
Schuster Werner 81/2
Hochmayer Christian 74/2
Meszaros Franz 71/2
Chau Zi Kim 60 (–/–/1) 1
20. Göschl Daniel 45/1
Grover Tajmeet 45/1
Koch Philipp 45/1
Fock Christian 29/1
Saxa Reinhard 29/1
25. Janzso Thomas 29/1
Loyda Egon 26/1
Kozhanovskiy Garri 20/1
Waldherr Eduard 20/1

FIS-Punkte: 1. Platz – 100 Punkte, 2 – 80, 3 – 60, 4 – 50, 5 – 45, 6 – 40, 7 – 36, 8 – 32, 9 – 29, 10 – 26, 11 – 24, 12 – 22, 13 – 20, 14 – 18, 15 – 16, 16 – 15

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